Kirche
| Evangelisch-Lutherisches Pfarramt | Pfarrgasse 1 | ||
| Gottesdienst: jeweils sonntags, 10.15 Uhr in Zipsendorf, Mumsdorf und Falkenhain nach Bekanntmachung |
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| Katholisches Pfarramt Zipsendorf | Zeitzer Straße 1 | ||
| Gottesdienst: jeweils sonntags 8.30 Uhr | |||
| Neuapostolische Kirche | Heymer-Pilz-Str. 9 | ||
| Gottesdienste: sonntags 9.00 Uhr, mittwochs 19.30 Uhr | |||
| Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Meuselwitz | Luckaer Str. 17a | ||
| Gottesdienst: sonntags 10.00 Uhr / Bibelgspräch: donnerstags 19.00 Uhr | |||
| Evangelisches Pfarramt Wintersdorf | Kirchplatz 2A | ||
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Die Martinskirche
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Im Zentrum von Meuselwitz wurde sie 1687 erbaut, nachdem vorherige Kirchenbauten mehrfach abgebrannt waren. Es ist eine Barock-Kirche mit einer 1797 von den Gebrüdern Trampeli aus Adorf gebauten Orgel. Ein neues Altarbild wurde 1987 vom Wismarer Künstler Hans Wilfried Scheibner gestaltet. In der Martinskirche befindet sich die Grabstätte Veit Ludwigs von Seckendorff, Gelehrter, Wissenschaftler und Patronatsherr von Meuselwitz (1626 bis 1692). Die Familiengeschichte der von Seckendorffs ist über ca. 300 Jahre mit der Geschichte von Meuselwitz verbunden.
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| Die evang. Kirche in Zipsendorf |
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Die erste Kirche wurde im Stadtteil Zipsendorf 1407 errichtet, allerdings war sie nach einem Brand 1490 völlig zerstört. Zwischen 1505 und 1511 wurde sie im spätgotischen Stil neu aufgebaut aber erst 1661 bis 1663 wurde der obere Teil des Turmes mit der Kuppel aufgesetzt. Von der kleinen steinernen Kanzel an der Nordseite des Kirchenschiffes soll Martin Luther 1542 gepredigt haben. Der Hochaltar der zunächst bis 1534 katholischen Kirche stammt aus dem Jahre 1625 und ist eine Kostbarkeit. Er lässt drei Stilarten deutlich erkennen: Renaissance, Spätrenaissance und Barock. Mehrfach renoviert, mit neuem Dach und frischem Außenputz versehen, gehört sie heute zu den denkmalgeschützten Gebäuden.
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Die katholische Kirche St. Elisabeth in Zipsendorf
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Sie wurde 1908 im neoromanischen Stil erbaut und gehört zu den wenigen architektonisch anspruchsvollen Kirchenbauten des 20. Jahrhunderts. Wertvolle Buntglasfenster und ein im modernen Stil vom Künstlerehepaar Kleemann aus Berlin geschaffenes Altar- und Kreuzbild sind sehenswerte Details im Inneren.
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Die Kirche im Ortsteil Falkenhain
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Die Falkenhainer Kirche ist eines der ältesten Bauwerke im Raum Meuselwitz. Sie war schon 1437 unter Hans von Minckwitz als Rittergutskapelle vorhanden. 1685 erfolgte unter dem Patron Rudolph Siegfried von Minckwitz der Erweiterungsbau zu der heutigen Form. Auf dem Vorplatz der Kirche steht einer der ältesten Taufsteine im Altenburger Land, er wurde nachweislich um 1100 gefertigt. Zwei weitere Sehenswürdigkeiten befinden sich auf diesem Vorplatz, deren ursprüngliche Standorte dem Braunkohlenbergbau zum Opfer fielen. Das Gefallenendenkmal von Rusendorf aus dem ersten Weltkrieg wurde 1932 nach Falkenhain umgesetzt. In diesem Jahr wurde Rusendorf nach Falkenhain eingemeindet. Rusendorf war der erste Ort in unserer Region, der im Zeitraum von 1927 bis 1934 vollständig überbaggert wurde. An der Rückseite des Gefallenendenkmals ist ein Sühnekreuz aus dem Mittelalter angelehnt, es stand bis Mitte der 60er-Jahre an der Wegkreuzung Falkenhain - Mumsdorf - Langendorf.
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| Die Kirche in Mumsdorf |
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Bereits seit 1912 gab es Bestrebungen, in Mumsdorf eine eigene Kirche und Kirchenvertretung zu erhalten. 1926 kam es zur Gründung des Kapellenvereins, 1926/1927 zum Bau der Kapelle auf dem von der politischen Gemeinde zur Verfügung gestellten Bauplatz. Am 20. Februar 1927 konnte die erste Kirchenvertretung in Mumsdorf eingeführt werden. 400 Jahre lang, von 1525 an, war Mumsdorf in Meuselwitz eingepfarrt, seither ist es eigenständige Kirchgemeinde.
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| Die Evangelisch- Lutherische Kirche in Wintersdorf | |||
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Über ihre erste Erbauung ist keine Nachricht vorhanden. Die erste bekannte Reparatur fand 1619/20 statt. Die Kirche erhielt dabei einen Turm. In den folgenden Jahrhunderten wird von mehreren Repara-turen und Veränderungen im Innen- und Außenbereich berichtet (u.a. 1608 drei Glocken, von H. König in Erfurt gegossen; 1664 Turmuhr; 1719 Turmerneuerung). Seit 1664 ist Wintersdorf selbst-ständige Pfarrei. Die Orgel, aus dem Jahre 1676, wurde 1817 erneuert. Die Kirche erhielt 1874 eine "Kaiserglocke" (gestiftet von Kaiser Wilhelm I). Am 6. August 1905 beschädigte ein Blitzschlag den Kirchturm und Teile der Kirche. Nach einem Gutachten und Bauplänen des Kirchenbaurates A. Wankel, beschloss die Gemeinde am 06. November 1905 einen Neubau der Kirche. Bereits am 29.September 1907 konnte die neue Kirche mit einem festlichen Gottesdienst eingeweiht werden. Erhalten blieben der Taufstein und die Kanzel aus dem Spätbarock (wahrscheinlich 1730). Die ge-schmackvolle Ausmalung des Innenraumes erfolgte durch den Kirchenmaler Lößnitz aus Zeitz. Die Buntglasbemalung führte die Firma Hoffinger aus Zeitz aus. Die Außenfassade der Kirche ist mit baulichen Details des Neobarock versehen. Die Orgel, mit pneumatischer Traktur, wurde 1907 vom Hoforgelbauer Poppe aus Schleiz neu gebaut, und 1928 durch den Einbau eines elektrischen Geblä-ses komplettiert. Zwei der drei Glocken (beide im II. Weltkrieg eingeschmolzen) wurden 1955 durch zwei Stahlglocken ersetzt. Sie tragen, wie ihre Vorgänger, folgende Inschriften:
Die Taufglocke:
"Gott des Vaters Lieb und Gnad,
schaue auf sein Volk herab" Die Friedensglocke:
"Heiligen Geistes Kraft und Schein, zieh in aller Herzen ein". Die Betglocke aus Bronze (aus dem Jahre 1874) trägt folgende Inschrift: "Jesu Christi, teures Blut, mache allen Schaden gut". Nach einer Komplettsanierung 1996/97 erstrahlt die Kirche nun wieder im neuem Glanz.
Kirchenbesichtigungen und Kirchturmbesteigungen (Turmhöhe 37 m) sind nach Absprache möglich. Oberpfarrer Herr Nitzsche Tel.: 03448 2386 Quellen: "Bau- u. Kunstdenkmäler Thüringens"; Bd. 1; Prof. Dr. P. Lehfeld Verw. Bez. Altenburg; 1855 "Von der Kirche zu Wintersdorf" H. Meyer, Meuselwitz; Altenburger Heimatblätter |
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